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03.2014

Readiness Check Solvency II


Nach der Einigung über Omnibus II im November 2013 und dem Beginn der Vorbereitungsphase Anfang 2014 herrscht nun Klarheit über Zeitplan und wesentliche Inhalte von Solvency II. Auch wenn Säule 1 nicht explizit Teil der Leitlinien zur Vorbereitungsphase ist, spielen quantitative Berechnungen dennoch eine wichtige Rolle in der weiteren Umsetzung, u.a.:

  • Analyse der Auswirkungen der verschiedenen LTG Measures (u.a. Volatility Adjustment und Transitional Measures): Vorbereitung auf Vollerhebung durch die BaFin im 2. Halbjahr 2014
  • Berechnung nach Standardformel als üblicher Ausgangspunkt für Ermittlung des Gesamtsolvabilitätsbedarfs (als Teil des FLAOR in 2014)
  • quantitative Berechnungen im Rahmen des EIOPA Stresstests (im zweiten Quartal 2014)
  • verpflichtende vollständige Solvency II Berechnung zum 31.12.2014 (gemäß Leitlinien zur Berichterstattung in der Vorbereitungsphase)

Angesichts des Inkrafttretens von Solvency II zum 01.01.2016 ist eine unternehmensinterne Analyse der Solvenzsituation als Grundlage für strategische Entscheidungen und Planungen unerlässlich. Zur Ergänzung der intern im Unternehmen ausgeführten Umsetzungsschritte bietet das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa) einen Readiness Check bzgl. der Säule 1 Umsetzung an, der folgende Komponenten umfasst:

  • unabhängige Einschätzung zur Vollständigkeit/Verlässlichkeit der bereits durchgeführten Berechnungen
  • Diskussion von Fragen bzgl. Methodik und Berechnungsprozess im Rahmen eines Expertenworkshops
  • Identifikation relevanter offener Punkte und Priorisierung

Hierbei decken wir alle Versicherungssparten ab sowie zusätzlich auch Fragen der Gruppenberechnungen unter Solvency II. Die Ausgestaltung erfolgt abhängig von der Ausgangssituation des jeweiligen Unternehmens.

Diese externe Sicht ermöglicht es, mit begrenztem Aufwand evtl. Defizite in den verwendeten Modellen zu identifizieren und den Entscheidungsträgern eine verlässliche Abschätzung der Auswirkungen von Solvency II zu geben.

Der Readiness Check ist Teil unseres umfassenden Beratungsangebots zu Solvency II, welches alle drei Säulen umfasst.


Weitere Informationen:

Dr. Andreas Reuß
Bereichsleiter ALM
+49 (731) 20 644-251

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
Auswirkungen von Garantien auf
bAV-Produkte bei niedrigen Zinsen

Eine Garantie von 100 % der Beiträge ist nach der anstehenden Rech­nungs­­zinssenkung selbst bei extrem kostengünstigen Produkten mit üblicher Produktkalkulation nicht mehr darstellbar. Vor diesem Hintergrund hat das ifa in einer Studie die Auswirkung unterschied­licher Garantiehöhen auf Chancen und Risiken von bAV-Produkten analysiert und dabei insbesondere untersucht, wie bedarfsgerechte Garantien auch im Rahmen der bAV angeboten werden können. Im Ergebnis erscheint das Chance-Risiko-Profil einer BOLZ mit redu­zierter Garantie im aktuellen Umfeld auch unter Einbeziehung der Rentenbezugsphase attraktiver als das Chance-Risiko-Profil einer BZML mit 100 % Beitragsgarantie. [mehr]

ifa informiert:
Aus komplexen Daten die richtigen Schlüsse ziehen – am Beispiel geografischer Analysen

Geografische Analysen ermöglichen die intuitive Visualisierung eines Versicherungsbestandes. Wie sich beispielsweise die Profitabilität eines fiktiven Versicherungsbestandes auf den Ebenen Bundesland – Region – Kreis darstellt, können Sie mit unserer interaktiven Beispielkarte selbst ausprobieren. [mehr]

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Quantitative Analysen zu Risikominderungstechniken im Kontext des Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) [mehr]

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Umfassende Methodik für den Werthaltigkeitsnachweis latenter Steuern [mehr]

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Konkretisierung zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsaspekten (ESG) im Zuge der Transparenzverordnung erschienen [mehr]