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09.2014

Effizientes Testen komplexer Versicherungssoftware


Die neuen Herausforderungen der Versicherungsbranche (Solvency II, innovative Produkte und immer kürzer werdende Produktentwicklungszyklen, verstärkte Internetnutzung und zunehmende Automatisierung) führen zu einer zunehmenden Bedeutung, aber auch einer deutlich höheren Komplexität der IT. Damit einhergehend fällt der intelligenten Gestaltung der notwendigen Software-Tests eine immer wichtigere Rolle zu. Hierbei ist es durch moderne Verfahren möglich, sehr effizient Testfälle so zu generieren, dass sie eine hervorragende Abdeckung des Testspektrums erlauben. So können z. B. die Programme für komplexe kapitalmarktnahe Lebensversicherungs­produkte mit einer sehr geringen Anzahl an Testfällen umfassend auf ihre Korrektheit innerhalb der gewählten Parameter überprüft werden. Allerdings ist hierfür neben den Kenntnissen moderner IT ein sehr gutes Verständnis der zugrundeliegenden versicherungstechnischen Aspekte und der Funktionsweise der unterschiedlichen Produkte notwendig.

Das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften unterstützt seine Kunden seit langem bei der Gestaltung sowie bei der Durchführung von Tests ihrer Versicherungssoftware (Angebots- und Verwaltungssoftware). Dies umfasst das Testen der Implementierung von Versicherungsprodukten (in Form von direkten Tests des Rechenkerns oder der angebundenen Benutzeroberfläche), die Unterstützung bei der gesamten Bandbreite aktuarwissenschaftlicher Berechnungen (inklusive MCEV oder Solvency II), das Testen von Webapplikationen, das Testen auf die Korrektheit der Erzeugung von Schriftstücken und die Programmierung von Vergleichsrechnern z.B. auf Basis von MS Excel. Ifa stellt dafür seinen Kunden erfahrene Aktuare mit ausgezeichneten IT-Kenntnissen zur Verfügung.


Weitere Informationen:

Stefan Nachbauer
+49 (731) 20 644-244

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
Auswirkungen von Garantien auf
bAV-Produkte bei niedrigen Zinsen

Eine Garantie von 100 % der Beiträge ist nach der anstehenden Rech­nungs­­zinssenkung selbst bei extrem kostengünstigen Produkten mit üblicher Produktkalkulation nicht mehr darstellbar. Vor diesem Hintergrund hat das ifa in einer Studie die Auswirkung unterschied­licher Garantiehöhen auf Chancen und Risiken von bAV-Produkten analysiert und dabei insbesondere untersucht, wie bedarfsgerechte Garantien auch im Rahmen der bAV angeboten werden können. Im Ergebnis erscheint das Chance-Risiko-Profil einer BOLZ mit redu­zierter Garantie im aktuellen Umfeld auch unter Einbeziehung der Rentenbezugsphase attraktiver als das Chance-Risiko-Profil einer BZML mit 100 % Beitragsgarantie. [mehr]

ifa informiert:
Aus komplexen Daten die richtigen Schlüsse ziehen – am Beispiel geografischer Analysen

Geografische Analysen ermöglichen die intuitive Visualisierung eines Versicherungsbestandes. Wie sich beispielsweise die Profitabilität eines fiktiven Versicherungsbestandes auf den Ebenen Bundesland – Region – Kreis darstellt, können Sie mit unserer interaktiven Beispielkarte selbst ausprobieren. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

Quantitative Analysen zu Risikominderungstechniken im Kontext des Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) [mehr]

PRIIP: Europäische Kommission veröffentlicht überarbeitete RTS [mehr]

Umfassende Methodik für den Werthaltigkeitsnachweis latenter Steuern [mehr]

RTS zur Präzisierung der Anforderungen an ein Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt (PEPP) veröffentlicht [mehr]

Konkretisierung zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsaspekten (ESG) im Zuge der Transparenzverordnung erschienen [mehr]