Sie sind hier: Startseite - News & Publikationen - ifa informiert - 

ifa informiert

10.2014

Zwischen Kostendruck und alternativen Anbietern – Bedrohung oder Chance für die Finanzdienstleister?


Unter diesem Thema trafen sich am 25. und 26. September 2014 führende Vertreter von Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften bei der Herbst-Tagung des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften und der Universität Ulm auf Schloss Reisensburg (siehe auch hier).

Besondere Aktualität erhielt die Tagung durch den Vortrag von Dr. Rieß, dem Vorstandsvorsitzenden der Allianz Deutschland AG, der die brandneue Strategie der Allianz zur Einbeziehung der digitalen Kommunikation in alle Aspekte der Kunden­beziehung  vorstellte. Aber auch das LVRG, das erheblichen Druck auf Abschluss- und Verwaltungskosten der Versicherer bewirkt, lieferte viel Zündstoff.

Einen hochinteressanten Einblick in die strategischen Überlegungen seines Konzerns lieferte Lutz Kohler, Enterprise Industry Leader von Google. Weitere Referenten der Tagung waren Ottmar Bloching (General Manager Deutschland von Visa Europe), Frank Breiting (Leiter private Altersvorsorge & Retailvertrieb Versicherungen der Deutschen Asset & Wealth Management), Lutz Richter, Vorstand der OVB Vermögensberatung AG und Dr. Lars Friedrich, Leiter Konzernstrategie der Commerzbank AG.


Weitere Informationen:

Andrea Geiselmann
+49 (731) 20 644-0

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit PwC Insurance Nord Preis ausgezeichnet [mehr]

Fondsgebundene Rückdeckungsversicherung in der Unterstützungskasse  [mehr]

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit Gauss-Preis ausgezeichnet [mehr]

VAIT-Novelle verlangt angemessenen Test aktuarieller Software [mehr]

Beitragsstabilität für BU-Tarife der Alte Leipziger bestätigt [mehr]