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04.2015

Das strategische Produktportfolio – welche Produkte sollte ein Lebensversicherer künftig anbieten?


Diese Frage beschäftigt viele Versicherer angesichts niedrigerer Zinsen, erhöhter Solvenz-Anforderungen und rückläufiger Neugeschäftszahlen. Das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften ist das führende Beratungsunternehmen, wenn es um grundsätzliche sowie konkrete Fragen der strategischen Ausrichtung von Produktportfolien in der Lebensversicherung geht.

ifa unterstützt seine Kunden mit einem systematischen und umfassenden Ansatz, der alle Aspekte der Analyse und Neuausrichtung der Produkte umfasst. Dies beinhaltet insbesondere

  • die Kundensicht (z.B.: Decken die Tarife die Kundenbedürfnisse?)
  • die Vertriebssicht (z.B.: Bieten wir die richtigen Tarife an?)
  • die Versicherersicht (z.B.: Setzen wir unser vorhandenes Kapital richtig ein?)

Konkret erfolgt bei der Erarbeitung einer Produktstrategie die Identifikation von potenziellen Wachstumssegmenten, die Marktpositionierung (Universalversicherer vs. Spezialanbieter) sowie eine Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen gegenüber Asset-Managern und Banken (wie beispielsweise die kollektive Kapitalanlage und die Absicherung eines lebenslangen Einkommens). Des Weiteren werden Empfehlungen erarbeitet, welche Produktarten konkret angeboten werden sollen, um beispielsweise verschiedene Zielgruppen oder verschiedene Chance-Risiko-Profile zu bedienen oder bisherige Überlappungen zu eliminieren. Bei dem aktuell schwierigen Zinsumfeld werden gleichzeitig auch Fragen des nachhaltigen Produktdesigns diskutiert, insbesondere das Angebot kapitalschonender Garantien.

Das Ergebnis dieser Analysen ist die Beschreibung des Ziel-Produktportfolios und das Aufzeigen der nächsten Handlungsschritte, bei deren Umsetzung und Überwachung ifa ebenfalls Unterstützung liefert. Mit der passenden strategischen Ausrichtung des Produktportfolios lassen sich somit einerseits Kunden- und Vertriebsbedürfnisse erfüllen und andererseits die Erträge signifikant steigern.


Weitere Informationen:

Dr. Sandra Blome
+49 (731) 20 644-240

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit PwC Insurance Nord Preis ausgezeichnet [mehr]

Fondsgebundene Rückdeckungsversicherung in der Unterstützungskasse  [mehr]

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit Gauss-Preis ausgezeichnet [mehr]

VAIT-Novelle verlangt angemessenen Test aktuarieller Software [mehr]

Beitragsstabilität für BU-Tarife der Alte Leipziger bestätigt [mehr]