Sie sind hier: Startseite - News & Publikationen - ifa informiert - 

ifa informiert

02.2021

Kurzinfo: Verbesserungspotenzial in Excel®-Dateien


Die Arbeitszeit von Aktuaren ist kostbar. Die Anforderungen werden immer größer, die zur Verfügung stehenden Zeiträume jedoch immer kürzer. Umso wichtiger ist es, gerade regelmäßig wiederkehrende Standardberechnungen (z.B. im Zuge von Reporting oder Jahresabschluss) oder auch projektbezogene Anforderungen (z.B. in der Produktentwicklung) zügig durchzuführen.
Häufig kommen für diese Aufgaben keine separaten Softwarelösungen zum Einsatz, sondern es werden selbsterstellte Excel®-Spreadsheets verwendet. „Selbsterstellt“ trifft jedoch oftmals nicht zu: Häufig wurden derartige Spreadsheets über die Jahre von einem Mitarbeiter zum Nächsten übergeben und dann für die jeweils aktuellen Fragestellungen weiterentwickelt. Ab einem gewissen Punkt sind die so gewachsenen Strukturen dann unübersichtlich. Dadurch sind die verwendeten Spreadsheets in ihrer Handhabung und Performance nicht mehr alltagstauglich und zudem fehleranfällig.
Mit relativ kleinen Eingriffen und mit einem begrenzten einmaligen Aufwand lassen sich in den meisten Fällen deutlich spürbare Verbesserungen erzielen, von denen die Mitarbeiter und das Unternehmen dann regelmäßig profitieren. Tätigkeiten werden beschleunigt und lassen sich leichter übergeben, Berechnungen werden transparenter und die Ergebnisse dadurch vertrauenswürdiger. Zudem kann häufig ein Performancegewinn bei rechenintensiven Problemstellungen erzielt werden, der die Arbeit und die eigentlich durchzuführenden Analysen erleichtert.
Im Rahmen unserer Projekte helfen wir regelmäßig bei der Optimierung komplexer Excel®-Spreadsheets. Beispiele für typische Fallstricke und Probleme, auf die wir in vielen Excel®-Spreadsheets treffen, hat Dr. Stefan Graf in seinem Vortrag „Warum umständlich, wenn es auch einfacher geht?“ auf der e-Herbsttagung von DAV und DGVFM kürzlich dargestellt. Die zugehörigen Vortragsunterlagen finden Sie hier, eine Aufzeichnung des Vortrags kann als Recorded Session über die DAV bezogen werden.


Weitere Informationen:

info@ifa-ulm.de

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit PwC Insurance Nord Preis ausgezeichnet [mehr]

Fondsgebundene Rückdeckungsversicherung in der Unterstützungskasse  [mehr]

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit Gauss-Preis ausgezeichnet [mehr]

VAIT-Novelle verlangt angemessenen Test aktuarieller Software [mehr]

Beitragsstabilität für BU-Tarife der Alte Leipziger bestätigt [mehr]