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11.2021

Kurzinfo: PRIIP: Europäische Kommission veröffentlicht überarbeitete RTS


Die Europäische Kommission hat die Anfang des Jahres von den Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) veröffentlichten überarbeiteten technische Vorgaben zur PRIIP-Verordnung (sogenannte Regulatory Technical Standards, RTS) veröffentlicht. Diese Vorgaben entsprechen inhaltlich dem Vorschlag der ESAs und sehen zudem als Anwendungszeitpunkt der Vorgaben den 01.07.2022 vor.
Wesentliche Anforderungen der überarbeiteten Vorgaben bestehen insbesondere bei der Umstellung von Produkten mit mehreren Anlagemöglichkeiten (sog. Multi-Option-Products, MOP), wo je nach aktueller Umsetzung die Verwendung von UCITS-KIIDs als spezifische Information durch die PRIIP-KIDs der Anlageoptionen ersetzt wird. Zudem werden beispielsweise Anpassungen am methodischen Vorgehen zum Kostenausweis oder der Berechnung der Performance-Szenarien formuliert.


Weitere Informationen:

info@ifa-ulm.de

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

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