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ifa informiert

05.2018

Wie kann man das Solvenzkapital sinnvoll für die nächsten Jahre hochrechnen?


Mit dieser Frage beschäftigt sich das ifa in einem aktuellen Projekt unter Federführung von Karen Rödel. Die durchgeführten Analysen und dabei erzielten Ergebnisse wurden mit dem 1. Preis beim SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften ausgezeichnet.

Karen Rödel zeigt dabei am Beispiel des Vergleichs von jährlichen Garantien mit endfälligen Garantien auf, wie sich der jeweilige Bedarf an Solvenzkapital in künftigen Jahren entwickelt. Dies erfordert anspruchsvolle Modelle, auf deren Basis dann die stochastischen Ergebnisse u.a. in Form von Quantil-Fächern dargestellt und damit dann auch interpretiert werden können.

Derartige Analysen sind von grundlegender Bedeutung für ein besseres Verständnis der Entwicklung des Solvenzkapitals im zeitlichen Verlauf und sind damit auch eine sehr wichtige Basis für den ORSA. Diese Untersuchungen sind Teil eines zentralen Projektes „Unternehmenssteuerung unter Solvency II“, in dem das ifa Versicherer bei der Entwicklung und Umsetzung moderner aktuarieller Modelle unterstützt und sie bei der Interpretation der Ergebnisse und deren Einbindung in die Unternehmenssteuerung berät.

Nähere Informationen zu den Analysen von Karen Rödel finden Sie auch hier.


Weitere Informationen:

Karen Rödel
+49 (731) 20 644-237

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

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