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ifa informiert

01.2021

Kurzinfo: Aktuarielle Software effizient testen


Zum Test von Software in der Versicherung, wie dem Rechenkern, der Angebotssoftware, aber auch einfacheren Tools, z.B. in MS Excel®, ist häufig aktuarielle Expertise nötig. Daher liegt diese Aufgabe oft im Verantwortungsbereich von Aktuaren. Dies wird auch bei Projekten wie Bestandsmigrationen oder Produkteinführungen deutlich, ist aber auch Thema im Rahmen der ständigen Qualitätssicherung aktuarieller Software.

Dennoch ist der Test aktuarieller Software in der Praxis nicht selten eher ein Randthema. Dies hat zur Folge, dass ursprünglich praktikabel aufgesetzte Testverfahren, Testtools und Testprozesse historisch wachsen und mit der Zeit ineffizient werden: Manuelle Aufwände bei Einzeltests, unübersichtliche Testbestände in den Regressionstests, ein unvollständiger Komponententest oder eine lückenhafte Testabdeckung sind typische Beobachtungen in diesem Zusammenhang.

Im vergangenen Jahr konnten wir mehreren unserer Kunden dabei helfen, solche Probleme innerhalb weniger Wochen effizient und nachhaltig zu lösen – damit erhöhte sich die Testqualität und im Aktuariat wurden mittelfristig sogar Kapazitäten frei.


Weitere Informationen:

Dr. Martin Genz

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit PwC Insurance Nord Preis ausgezeichnet [mehr]

Fondsgebundene Rückdeckungsversicherung in der Unterstützungskasse  [mehr]

Forschungsarbeiten zu Solvency II mit Gauss-Preis ausgezeichnet [mehr]

VAIT-Novelle verlangt angemessenen Test aktuarieller Software [mehr]

Beitragsstabilität für BU-Tarife der Alte Leipziger bestätigt [mehr]