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09.2022

Kurzinfo: Fondsgebundene Rückdeckungsversicherung in der Unterstützungskasse


In Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation sind auch in der betrieblichen Altersversorgung Produkte mit Fondsanbindung gefragt. Über deren Zulässigkeit in der rückgedeckten Unterstützungskasse herrschte Unklarheit, da letzte Äußerungen des BMF zu diesem Thema aus dem Jahr 1998 stammten. In einem Schreiben an den GDV hat das BMF nun klargestellt, dass auch fondsgebundene Versicherungen mit garantierten Mindestleistungen als Rückdeckungsversicherung bei Unterstützungskassen steuerlich zulässig sind. Demnach können nun auch innovative fondsgebundene Versicherungen, wie sie in der Direktversicherung bereits verbreitet sind, im Durchführungsweg Unterstützungskasse eingesetzt werden. Von dieser Möglichkeit haben Mitarbeiter des ifa bereits im Jahr 2020 in der Zeitschrift BetrAV berichtet.


Weitere Informationen:

Dr. Sandra Blome

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften
Lise-Meitner-Str. 14
89081 Ulm

Wichtige Informationen:

ifa aktuell:
ifa fordert BdV auf, fehlerhafte Studie zur Kombination von Arbeitskraft- und Alterssicherung zurückzuziehen

Der Bund der Versicherten (BdV) hat eine Studie vorgestellt, die wirtschaftliche Nachteile von Koppelprodukten (welche Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge in einem Vertrag anbieten) belegen soll und in diesem Kontext eine ifa-Studie aus dem Jahr 2020 gezielt diskreditiert und als „von der Branche gekauft“ bezeichnet. In einer Stellungnahme weisen wir nach, dass den Autoren der BdV-Studie ein fundamentaler fachlicher Fehler unterlaufen ist, und dass das Studiendesign des BdV offensichtlich ungeeignet ist, um die Frage zu beantworten, ob die Koppelung per se finanziell vorteilhaft ist oder nicht. Nach Korrektur des fachlichen Fehlers und des Studiendesigns ergeben sich ähnliche Ergebnisse wie in der ifa-Studie aus dem November 2020. [mehr]

ifa informiert:
Produktenwicklung im Zeichen der Regulierung

Mit den Veröffentlichungen von Eiopa und BaFin kommen auf die Lebens­versicherer in der Produktentwicklung neue quantitative Anforderungen zur Darlegung des Kundennutzen zu, die insbesondere Ablaufleistung und Rückkaufswert betreffen. [mehr]

Neuigkeiten in Kürze:

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